{"id":1844,"date":"2021-01-05T13:49:56","date_gmt":"2021-01-05T12:49:56","guid":{"rendered":"https:\/\/guestbook-magazine.eu\/?p=1844"},"modified":"2021-01-05T13:51:33","modified_gmt":"2021-01-05T12:51:33","slug":"until-i-break-von-thomas-sing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guestbook-magazine.eu\/en\/read\/paperness\/until-i-break-von-thomas-sing\/","title":{"rendered":"&#8222;UNTIL I BREAK&#8220; von Thomas Sing"},"content":{"rendered":"<div class=\"lazyblock-paperness-25TD2y wp-block-lazyblock-paperness\"><div class=\"row firstRow\">\n  <div class=\"col-md-4 inner fixedContent\">\n    <p>\n      <p>Thomas Sing, 1979 geboren, arbeitet als Fotograf und K\u00fcnstler in verschiedenen Studios in Italien und Deutschland. Seine Leitmotive, die die meisten seiner Arbeiten beeinflussen, f\u00fchren auf Schuld, Schmerz, S\u00fcnde \u2013 und die Erl\u00f6sung von alledem zur\u00fcck. Man k\u00f6nnte also vermuten, dass Sing seine katholische Erziehung k\u00fcnstlerisch verarbeitet. Doch das ist sicherlich nur teilweise eine nachvollziehbare Herleitung zu seinen vertr\u00e4umt sch\u00f6nen, \u00e4sthetisch hochwertigen und handwerklich vollkommenen Arbeiten, die uns durch ein fein ausbalanciertes Verh\u00e4ltnis von Tabu und Tabubruch in ihren Bann ziehen.<\/p>\n<h2><strong>Wann und wie kam dir die Idee zu dem Buch &#8222;Until I Break&#8220;?<\/strong><\/h2>\n<p>Die konkrete Idee dazu kam 2016, ein Jahr vor Ver\u00f6ffentlichung des Buches, als ich durch einen Zufall die perfekte Protagonistin fu\u0308r Until I Break fand und nach einigen Testaufnahmen klar war, dass das mehr als eine kleine Fotostrecke werden musste.<\/p>\n<p>Allerdings trug ich die anfangs diffuse Vorstellung, die Themenkomplexe Spiritualit\u00e4t \/ Religion und Erotik \/Sexualit\u00e4t fotografisch zu u\u0308berlagern, schon seit Jahren mit mir herum, hab mich da aber nie so recht hingetraut. Das Risiko ist enorm, dass man da ganz schnell entweder ins Klischeehafte f\u00e4llt oder dass es so verkopft wird, dass am Ende niemand mehr mitkommt. Oder dass es eben ironisch wird, weil man zwanghaft versucht, originell zu sein.<\/p>\n<p>Letztlich wollte ich ein poetisches Buch machen, das eine &#8218;Innere Erfahrung&#8216; rekonstruiert, die ich seit meiner Kindheit immer wieder bei bestimmten Stellen in Bu\u0308chern oder Filmen, oder ganz generell mit Kunstwerken gemacht habe: wenn man sich so sehr mit einer Figur identifiziert dass einem kurz schwarz vor Augen wird und man so etwas wie eine Identit\u00e4tskrise erf\u00e4hrt. In einem der kurzen Texte in Until I Break geht es genau darum. De Sades Justine etwa ist so ein Fall, der mich seit Jahrzehnten nicht losl\u00e4sst. Oder die Protagonistin Joe in Lars von Triers Nymphomaniac (2014), die in diesem unpers\u00f6nlichen Keller immer wieder den jungen Sadisten K aufsucht und sich von ihm zu\u0308chtigen und erniedrigen l\u00e4sst. Da gibt es diese Szene, in der er sie u\u0308ber dieses abgewetzte Ledersofa legt, fesselt und ziemlich derb verpru\u0308gelt. Das zieht mich in einen Abgrund hinein, in dem ich nur noch sie sein m\u00f6chte fu\u0308r ein paar Herzschl\u00e4ge lang, und dann fast melancholisch wieder auftauche, weil ich es nicht sein kann. Als ich Nymphomaniac zum ersten mal gesehen habe, wollte ich in Dauerschleife an Joes Stelle sein, wie in einem defekten Abspielger\u00e4t, immer auf &#8218;repeat&#8216;. Witziger Weise passiert mir das immer nur bei Frauenfiguren. Wahrscheinlich ist genau das mein Antrieb, Kunst zu machen. Insofern hat Unitl I Break viel Autobiographisches.<\/p>\n<h2><strong>Was fasziniert dich an Schmerz, (Un-)Gehorsam und (Un-)Zucht am meisten?<\/strong><\/h2>\n<p>Diese Begriffe decken ja ein ganz weites Feld ab, das erstreckt sich in die Anthropologie, die Philosophie, die Soziologie, die Sexualit\u00e4t und kann nicht zuletzt extrem politisch werden. Ich fasse das einfach mal unter &#8218;Selbstpraktiken&#8216; zusammen, denn das Wort ist neutral und trifft sowohl auf erotische bzw. BDSM-Praktiken zu, also auch etwa auf religi\u00f6se Praktiken. Der Unterschied ist da auch oft nicht so gro\u00df, die Sexualpsychologie der Moderne verfehlt die Bedeutung von sadomasochistischen Praktiken fulminant, wenn sie diese zu extravaganten Mitteln reduziert, zum Orgasmus zu kommen. Ich wu\u0308rde sogar so weit gehen zu sagen dass das eine mit dem anderen u\u0308berhaupt nichts zu tun hat. Da ist die N\u00e4he zu \u2013 im weitesten Sinn \u2013 spirituellen Praktiken der (Selbst-)Verletzung und des freiwilligen Leidens viel bedeutender, egal in welchen Kulturkreis und in welche Epoche man blickt. Deswegen war es mir auch wichtig, im Buch auf Accessoires aller Art zu verzichten, die irgendwie mit der typischen kommerzialisierten SM-\u00c4sthetik in Verbindung gebracht werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Das Sch\u00f6ne an Schmerz, Gehorsam und Zucht \u2013 immer im Kontext einer freiwillig eingegangenen Praktik \u2013 ist ja dass sie immer auch ihr Gegenteil bedeuten, ihr schreibt ja selbst bereits in euerer Frage oben das \u201eUn-\u201c in Klammern davor: W\u00e4hrend all das beispielsweise in einem autorit\u00e4ren System ganz klar codiert ist und nichts zweideutiges hat, ist die Selbstpraktik immer beides: Unterwerfung und Subversion. Die Aufl\u00f6sung des Ich im masochistischen Exzess hat kein besonders hohes gesellschaftliches Prestige, das gilt fu\u0308r die\/den contemporary sub\/bottom ebenso wie fu\u0308r die\/den mittelalterlichen Mystiker*in oder Flagellant*in.<\/p>\n<p>Gehorsam als Selbstpraktik ist eigentlich immer ziviler Ungehorsam. Und mal provozierend gefragt: Was gibt es fu\u0308r den Turbokapitalismus, den wir gerade (in seinen letzten Zu\u0308gen?) erleben bedrohlicheres als &#8218;Zucht&#8216;, &#8218;zu\u0308chtig leben&#8216; etc., das altmodische Wort hei\u00dft letztendlich nichts anderes als: bescheiden, nachhaltig, asketisch. Sind das nicht genau die Tugenden, die wir wieder f\u00f6rdern mu\u0308ssen, wenn wir weiter auf diesem Planeten leben m\u00f6chten? Alles bekommen, indem man sich selbst zuru\u0308cknimmt. Aber ich m\u00f6chte das gar nicht so sehr auf Moral und Ethik runterbrechen; ich fand Zucht, Gehorsam und Schmerz einfach auch immer extrem sexy, vielleicht auch gerade weil sie so unzeitgem\u00e4\u00df sind. Wir leben in einer Gesellschaft, in der seit Jahrzehnten alles nur ums eigene Ego geht, das durch Werbung und Marketing in Unendliche aufgeblasen wird. Man soll kaufen, konsumieren, wollen, noch mehr wollen, sich st\u00e4ndig optimieren.<\/p>\n<p>Das Traurige dabei ist, dass dahinter nicht einmal eine fundierte Anthropologie steckt, sondern dass all diese Imperative nur implementiert wurden, damit man m\u00f6glichst viel Geld erwirtschaftet, noch mehr ausgibt und blo\u00df keine Zeit zum denken u\u0308brig hat, denn man muss ja noch mehr arbeiten und seine Schulden abzahlen. Das ist eben genau nicht die Form von Gehorsam, die ich meine. Und mal abgesehen was das fu\u0308r unsere Welt, ihre \u00d6kosysteme und nicht-menschlichen Bewohner bedeutet: was fu\u0308r eine Last, was fu\u0308r eine unmenschliche Bu\u0308rde! Und was fu\u0308r eine wirklich metaphysische Freude, da einfach mal auszusteigen, sich hinzuknien und Ruhe zu geben, und zu warten was dann passiert. Joes Masochismus in Nymphomanioac ist ja gerade das Gegenteil von Unterwerfung: indem sie die Erfu\u0308llung ihrer Begierde aktiv einfordert und u\u0308ber alles Ertr\u00e4gliche hinaus praktiziert, bricht sie alle gesellschaftlichen Konventionen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2><strong>Mit wem hast du deine Idee fu\u0308r das Buch &#8222;Until I Break&#8220; diskutiert? <\/strong><\/h2>\n<p>An erster Stelle steht da sicher meine Frau Chiara Padovan, mit der ich seit u\u0308ber einem Jahrzehnt arbeite, und die mich kennt wie niemand sonst. W\u00e4hrend ich Konzeption und Umsetzung weitgehend allein verantworte, liegt der L\u00f6wenanteil an Bildauswahl und Sequenzierung bei Chiara. Sie ist der weitaus bessere Editor von uns beiden. Au\u00dferdem bin ich der Meinung dass das Editing immer jemand anderer machen muss, der nicht so nahe am Material ist und alles mit etwas mehr Nu\u0308chternheit sieht. Das zwingt einen auch dazu, sich wirklich mit den Bildern auseinanderzusetzen. Erst im wortw\u00f6rtlichen Kampf um jedes einzelne Bild mit einem starken Editor zeigt sich, ob ein Bild, das man super findet, wirklich bestehen kann, ob man fu\u0308r ein Bild argumentieren kann bis der Editor aufgibt, oder ob man einsieht dass man nur aus einem dumpfen Gefu\u0308hl heraus an einem Bild festgehalten hat, das aber fu\u0308r andere nicht nachvollziehbar ist. All das betrifft die Zeit nach den Shooting. Vor den Aufnahmetagen hatte ich immer lange Mailwechsel mit meiner Protagonistin, in denen es aber weniger um die geplanten Szenen ging, als ganz allgemein um die Stimmung des Buchs. Aber da lagen wir so sehr auf einer Wellenl\u00e4nge dass man nicht viel sprechen musste, auch w\u00e4hrend der Shoots. Sie hat alles selbst\u00e4ndig interpretiert und ich hab es nur mitfotografert. Das war recht einfach, eher wie die Arbeit mit einer Schauspielerin als mit einem typischen Model, das man &#8218;in Pose stellt&#8216;.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf w\u00e4ren dann sicherlich noch <a href=\"https:\/\/wunderundtaten.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Christine Maier<\/a> zu nennen, deren klare graphische Vision dem Buch seine einzigartige Form verliehen hat, und <a href=\"https:\/\/www.rocodruck.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nael El Nahawi<\/a>, ohne dessen Expertise im Buchdruck unsere Ideen nicht pragmatisch umsetzbar gewesen w\u00e4ren.<\/p>\n<h2>Was sind die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen beim B\u00fcchermachen?\u00a0<\/h2>\n<p>Beim ersten selbst publizierten Buch ist alles eine Herausforderung. Konzeptuell bedeutet das, auf fast 150 Seiten ein eigenes Tempo und ein gutes Narrativ zu entwickeln, mit dem man die Leute mitnimmt. Fu\u0308r uns war von Anfang an klar dass das wie ein guter Roman oder ein guter Film funktionieren musste. Und dann sind da natu\u0308rlich die praktischen und die wirtschaftlichen Aspekte. Until I Break ist ja (mit Chiara als Mitherausgeberin) selbst publiziert, das hei\u00dft wir mussten uns da als Neulinge in alle Bereiche der Produktion (Papier, Drucktechniken, Formate, Cover usw.) und der Vermarktung einarbeiten, der Preis lag ja mit 129,- EUR in einem Bereich, in dem selbst die meisten Fotobuchhandlungen zuru\u0308ckhaltend oder gar nicht bevorraten.<\/p>\n<h2>Und wie hast du sie gemeistert?\u00a0<\/h2>\n<p>Man braucht Zeit und ein gutes Team, dem man vertraut und mit dem man offen reden kann. Und man muss sich natu\u0308rlich in alle Bereiche einarbeiten und sich selbst um die Vermarktung ku\u0308mmern. Nach der Ver\u00f6ffentlichung waren wir ein Jahr lang auf fast allen europ\u00e4ischen Fotobuchmessen unterwegs. Da sind alle H\u00e4ndler und Sammler anwesend und man kann ein Buch ganz unkompliziert zeigen, das ist gerade in der Preisklasse wichtig. Das war auch eine wundervolle Zeit, die Photobook-Community ist recht klein und sehr entspannt und hat uns sehr freundlich aufgenommen und sehr geholfen. Da sind auch viele gute Kontakte entstanden. Bis auf ein paar Sonderausgaben mit Print ist Until I Break nun auch ausverkauft.<\/p>\n<h2>Hast du eine Lieblingsdoppelseite im Buch? Wenn ja, welche und warum?<\/h2>\n<p>Ich kann mich nicht entscheiden: Zum einen Seite 72\/73, auf den ersten Blick sind da natu\u0308rlich die wei\u00dfen H\u00f6schen, die ich sehr mag, und die auch immer dieses Oszillieren zwischen Reinheit und Beschmutzung transportieren. Aber das Bildpaar (vor allem das Bild rechts mit dem Ei) ist auch eine Hommage an Georges Batailles erotisch-philosophische Kurzgeschichte Histoire de l&#8217;oeil (1928; dt. Die Geschichte des Auges, enthalten in der Anthologie Das obsz\u00f6ne Werk), die schon viele Surrealisten (Masson, Bu\u00f1uel etc.) inspiriert hat. Dann die Seiten 98\/99, man wei\u00df nicht was der gr\u00f6\u00dfere Exzess, die gr\u00f6\u00dfere Obsz\u00f6nit\u00e4t ist: der reale Akt des Kniens und Sich-\u00d6ffnens, oder der Denk-Akt des Phantasierens. Juliette, Justines Schwester bei de Sade, optiert zuletzt fu\u0308r die Phantasie, denn der sind (im Gegensatz zur Realit\u00e4t) keine Grenzen gesetzt. Auf dem rechten Bild, einem Portrait, sitzt das M\u00e4dchen auf einem Sessel, den Kopf angelehnt, sie tr\u00e4gt eine Bluse, es gibt keine nackte Haut zu sehen, aber sie ist verschwitzt, hat den Mund leicht ge\u00f6ffnet und die Augen wie in Trance nach oben verdreht. Eine K\u00e4uferin von Until I Break hat mir versichert, dies sei fu\u0308r sie das erotischste Bild im ganzen Buch. Ein sch\u00f6nes Kompliment, nicht?<\/p>\n<h2>Welches neue Print-Projekt hast du dir als n\u00e4chstes vorgenommen?<\/h2>\n<p>Mit dem n\u00e4chsten Buch soll eine ganze Reihe beginnen: HARD THEORY. Inhaltlich wird es an Until I Break angrenzen, aber sich durch eine thematische Erweiterung und eine andere Form auch deutlich davon absetzen. Zudem handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von mir, Chiara und Alexandra Keiner, die von Anfang an der Konzeption mitgewirkt haben. Und obwohl die Bilder in der ersten Ausgabe von mir sind, wu\u0308nschen wir uns fu\u0308r die Zukunft, weitere Autoren und Ku\u0308nstler einzubeziehen. Der erste Band wird den Untertitel theor\u00eda haben \u2013 in der Bedeutung der alten Griechen: Kontemplation, Gottesschau \u2013 und fotografsch nach den M\u00f6glichkeiten metaphysischer Erkenntnis in einer (nach-)postmodernen Gesellschaft fragen. Neben vielen dokumentarischen Fotos, objets trouv\u00e9s und Natureindru\u0308cken wird der Fokus dabei auch wieder auf der fotografschen Inszenierung von Selbstpraktiken liegen und damit auf dem subjektiven Umgang mit religi\u00f6sen\/metaphysischen Erfahrungen. Klar, dass da auch dem K\u00f6rper (fast h\u00e4tte ich gesagt: dem Fleisch) eine zentrale Rolle zukommt&#8230;<\/p>\n<h6 style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1865 size-medium\" src=\"https:\/\/guestbook-magazine.eu\/wp-content\/uploads\/Thomas-Sing-min-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/guestbook-magazine.eu\/wp-content\/uploads\/Thomas-Sing-min-200x300.jpg 200w, https:\/\/guestbook-magazine.eu\/wp-content\/uploads\/Thomas-Sing-min-683x1024.jpg 683w, https:\/\/guestbook-magazine.eu\/wp-content\/uploads\/Thomas-Sing-min-768x1152.jpg 768w, https:\/\/guestbook-magazine.eu\/wp-content\/uploads\/Thomas-Sing-min-8x12.jpg 8w, https:\/\/guestbook-magazine.eu\/wp-content\/uploads\/Thomas-Sing-min.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><br \/><br \/><\/h6>\n<p><a href=\"https:\/\/thomas-sing.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.thomas-sing.de<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/thomassing_\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">@thomassing_<\/a><\/p>\n    <\/p>\n  <\/div>\n    <div class=\"authorNames small\">\n<div class=\"lazyblock-add-authors-1mlCyN wp-block-lazyblock-add-authors\"><div class=\"authorNames\">\nFotografie: Christina Rollny \/ Text:   <a href=\"https:\/\/guestbook-magazine.eu\/en\/author\/Matthias-Straub\">Matthias Straub<\/a><!-- second author area -->\n  <\/div><\/div>\n<\/div>\n  <div class=\"col-md-8 offset-md-4 pl-0 imageRow\">\n    <img decoding=\"async\" style=\"width:100%; 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